In der Datenrettung gibt es zwei Arten von Fällen: die einfachen – und die, bei denen Fachwissen, Erfahrung und Präzision über Erfolg oder endgültigen Datenverlust entscheiden.
Ein **Huawei P30 Lite** kam zu **RESQ** nach Blieskastel, nachdem eine andere Datenrettungsfirma bereits einen erfolglosen Versuch unternommen hatte. Laut Kunde war dort eine „Transplantation“ durchgeführt worden – doch das Gerät startete nicht, es zeigte kein Lebenszeichen, und der Kunde erhielt die lapidare Mitteilung: „Keine Datenrettung möglich.“
Bei der Eingangsuntersuchung im RESQ-Labor zeigte sich schnell, dass das Board bereits stark manipuliert worden war. Die CPU und der UFS-Speicher waren unsauber verlötet, mehrere Kontaktflächen unter dem Mikroskop deutlich oxidiert oder durch Überhitzung beschädigt. Die Unterfüllung war teilweise ausgehärtet, teilweise herausgebrochen – ein klares Zeichen unsachgemäßer thermischer Bearbeitung.
In diesem Zustand war ein Start unmöglich. Die logische Kopplung zwischen CPU, Speicher und Sicherheitsbaustein war unterbrochen, was bei Huawei-Geräten der P-Serie bedeutet: **Kein Boot, kein Zugriff, keine Daten.**


