Das ist kein normaler Festplattenfall.
Das ist kein „Windows startet nicht mehr“. Kein langsamer Rechner. Kein versehentlich gelöschter Ordner. Keine normale externe Festplatte nach ein paar Jahren Nutzung.
Das ist ein forensisch relevanter Spezialfall aus der Strafverfolgung.
Eine Seagate ST1000DM003 mit 1TB wurde von einer Staatsanwaltschaft aus NRW zu RESQ übermittelt. Im Zusammenhang mit einer Hausdurchsuchung wurde die Festplatte offenbar massiv beschädigt. Danach machte sie nur noch Klick-Geräusche. Ein normaler Zugriff auf die Daten war nicht mehr möglich.
Solche Fälle sind technisch extrem kritisch.
Denn wenn eine Festplatte nach Gewalteinwirkung klickt, ist das fast immer ein ernstes mechanisches Warnsignal. Die Köpfe können beschädigt sein, die Oberflächen können betroffen sein, die Servostrukturen können Probleme machen und jeder weitere Startversuch kann den Zustand verschlechtern.
Bei diesem Fall war klar:
Es geht nicht um normale Reparatur.
Es geht um die technische Wiederherstellung des Datenzugriffs.
Und weil der Datenträger aus einem Ermittlungszusammenhang stammt, ist die Rollenverteilung besonders wichtig:
- RESQ bewertet keine Inhalte.
- RESQ führt keine Ermittlungen.
- RESQ trifft keine Aussagen zum Verfahren.
- RESQ spekuliert nicht über Hintergründe.
Unsere Aufgabe war die technische Datenrettung.
Die Auswertung erfolgt anschließend durch die zuständigen Ermittlungsbehörden mit deren eigenen forensischen Methoden.
Das Ergebnis:
Datenzugriff erfolgreich wiederhergestellt.
Daten für die Ermittlungsbehörden gerettet.