Im Rahmen eines laufenden Mordverfahrens wurde RESQ Blieskastel von einer Strafverfolgungsbehörde mit der technischen Wiederherstellung eines schwer beschädigten iPhone 11 Pro beauftragt.
Das Gerät war als Beweismittel sichergestellt worden und befand sich in einem Zustand, der eine Auswertung durch die Ermittlungsbehörden zunächst unmöglich machte.
Ziel war die physische Rekonstruktion der Originalhardware, um ein auswertbares Asservat zu schaffen. RESQ war ausschließlich mit der technischen Wiederherstellung betraut – ohne Zugriff auf Inhalte, ohne Prüfung von Sperrbildschirmen oder Daten.
Das übergebene iPhone wies schwerste Schäden auf:
- Das Gehäuse war vollständig deformiert
- Alle Peripheriekomponenten – Display, Akku, Anschlüsse, Buttons – waren unbrauchbar
- Das Logicboard war stark verbogen und an mehreren Stellen gebrochen
Trotzdem blieb eine entscheidende Grundlage erhalten: Die für den Datenerhalt logisch gekoppelten Hauptkomponenten – darunter CPU, NAND, Logic-EEPROM und NFC – waren physisch unbeschädigt. Das eröffnete eine technische Möglichkeit zur Wiederherstellung.



