Dann habe ich mir gedacht: Was habe ich eigentlich zu verlieren? Also habe ich doch nochmal bei RESQ angerufen, ganz offen und ehrlich, und habe am Telefon auch direkt diese negativen Medienberichte angesprochen. Mir wurde in einem ruhigen Ton erklärt, wie es zu dieser Berichterstattung kam, und mir wurde klar, dass es eben immer zwei Seiten gibt. Ich habe dann einfach beschlossen, das Gerät einzusenden – schlimmer konnte es ja nicht werden.
Am Tag nach der Einsendung bekam ich direkt einen Kostenvoranschlag, inklusive Mikroskopbildern vom Mainboard. Mir wurde eine Datenrettung im Transplantationsverfahren angeboten, für 1249 Euro. Ich dachte, okay, ist zwar viel, aber wenn es klappt, ist es das wert. Also habe ich zugestimmt.
Und dann kam der Hammer: Wenige Tage später bekam ich eine Nachricht mit „Proof of Work“ und ein Foto von meinem entsperrten Homescreen. Ich konnte es nicht glauben – alle meine Daten waren gerettet! Mir kamen echt die Tränen.
Wenige Wochen später kam mein Gerät per DHL zurück, die Daten waren als Download-Link hinterlegt – und als kleines Extra gab es ein Päckchen RESQ-Gummibärchen. Das fand ich eine richtig nette Geste.
Ich habe mir die ganzen Medienberichte danach nochmal genauer angeschaut. Wenn man ehrlich ist, steht da doch eigentlich: RESQ arbeitet für Strafverfolgungsbehörden und die höchsten Bundesbehörden, 80.000 Kunden in 15 Jahren, und 70 Fälle, bei denen es Probleme gab – das ist doch ein Witz, das hat jede Werkstatt, jeder Dienstleister. Und dass Geräte angeblich kaputt zurückgeschickt wurden – warum wurden die überhaupt zu RESQ geschickt, wenn sie doch angeblich in Ordnung waren? Das Thema „einfach so Angebote erstellen“ – ganz ehrlich, solange ich am Ende nur zahlen muss, wenn’s funktioniert, ist mir das völlig egal. Und natürlich stellt man eine Rechnung aus – das ist rechtlich völlig normal. Wenn ich nicht zahle, bekomme ich auch mein Gerät nicht zurück. Ist doch logisch.
Ich muss sagen, ich habe viel gelernt. Man darf nicht alles glauben, was in den Medien erzählt wird. Gerade diese Berichte von öffentlich-rechtlichen Sendern – da denkt man, das wäre objektiv, aber da wird teilweise ein ganz anderes Bild vermittelt, als es in der Realität ist.
Ich wurde von niemandem gebeten, eine Bewertung zu schreiben, aber ich finde, es ist wichtig, auch mal die andere Seite zu zeigen. Ohne RESQ wären meine Daten für immer verloren gewesen. Dafür danke ich dem Team von ganzem Herzen.