Ein Wasserschaden am Smartphone ist einer der häufigsten Gründe, warum sich Kunden an uns wenden – und gleichzeitig eine der komplexesten Herausforderungen für die Datenrettung. Kürzlich erreichte uns ein Samsung Galaxy S9 aus dem Sauerland, das nach einem Tauchgang von einer örtlichen Werkstatt bereits als „unrettbar“ eingestuft wurde. Doch wie so oft zeigte sich: Eine zweite, fundierte Meinung kann entscheidend sein. Den ganzen Rettungsprozess können Sie übrigens auch in unserem begleitenden YouTube-Video verfolgen: Samsung Galaxy S9 Datenrettung nach Wasserschaden.
Das Galaxy S9 wies deutliche Spuren einer schweren Wasserbeschädigung auf. Schon beim Öffnen des Geräts zeigte sich: das komplette Logicboard war korrodiert, überall fanden sich Rückstände und Wasserspuren, und mehrere Kurzschlüsse verhinderten, dass das Gerät überhaupt starten konnte. Ein Szenario, das auf den ersten Blick nach einem Totalschaden aussieht. Doch bei **RESQ** wird kein Fall vorschnell abgehakt. Jedes Gerät wird zunächst einer sorgfältigen optischen und mikroskopischen Analyse unterzogen. Erst wenn diese abgeschlossen ist, fällt die Entscheidung über die Machbarkeit einer Datenrettung.



