Am Wochenende war bei RESQ wieder eine deutsche Strafverfolgungsbehörde zur Schulung vor Ort. Der Grund ist eine Realität, die in Ermittlungsverfahren immer häufiger zuschlägt: Smartphones sind heute keine „Speicher mit Daten“ mehr, sondern Sicherheitsplattformen.
In der Praxis treffen Behörden oft auf Asservate, die nicht einfach „gesperrt“ sind, sondern physisch beschädigt: Sturz, Verformung, Flüssigkeit, Hitze oder unsachgemäße Eingriffe. Und genau hier entscheidet sich, ob ein Fall technisch eine Perspektive hat: nicht durch „Probieren“, sondern durch Architekturverständnis, saubere Diagnose und rekonstruktives Arbeiten.
Die Schulung hatte daher einen klaren Fokus: Plattformen verstehen und korrekt handlen – damit ein Gerät, das im Ist-Zustand nicht mehr stabil funktioniert, wieder in einen technisch belastbaren Zustand gebracht werden kann.