Es gibt Datenträger, die kommen schon mit einer langen Vorgeschichte ins Labor. Genau so war es bei dieser Western Digital 2,5" HDD vom Typ WD10TMVW (1 TB). Die Festplatte war bereits bei einem anderen Anbieter, dort wurde das Kopfsystem ausgebaut und wieder eingesetzt. Die Folge: dramatisches Fehlerbild, instabile Mechanik, massive Lesefehler und die reale Gefahr eines vollständigen Head-Crashs.
Für den Kunden stand viel auf dem Spiel: private Fotos, Videos, Projekte und wichtige Dokumente. Wäre die Platte unter diesen Bedingungen einfach wieder an einen PC gehängt worden, hätte das sehr schnell zum endgültigen Datenverlust führen können.
Stattdessen landet der Datenträger im RESQ-Labor in Blieskastel. Das Ziel ist klar: Schadensbild präzise verstehen, Mechanik und Kopfsystem stabilisieren und dann ein vollständiges, sektorweises Abbild aller noch lesbaren Daten erstellen.
Den passenden Einblick gibt es übrigens auch im Video:
🎥 YouTube Short zum Fall:
https://youtube.com/shorts/6pBvH_hUZ5E