Manche Geräte kommen nicht in einem normalen Paket.
Sie kommen nicht als klassischer Kundenauftrag mit der Frage: „Können Sie meine Fotos retten?“ Sie kommen nicht, weil ein Display gebrochen oder eine Ladebuchse defekt ist.
Sie kommen in einem Spezial-Sicherheitsbehälter.
Genau so wurden RESQ heute zwei massiv beschädigte Smartphones zugestellt. Es handelt sich um Asservate aus dem Bereich der Strafverfolgung. Beide Geräte sind stark zerstört. Beide sollen datenrettungstechnisch bearbeitet werden. Und bei beiden geht es nicht um eine normale Reparatur, sondern um einen der anspruchsvollsten Bereiche moderner Smartphone-Datenrettung: das Transplantationsverfahren.
Solche Fälle zeigen sehr deutlich, wie weit professionelle Datenrettung heute gehen kann. Denn wenn ein Smartphone äußerlich zerstört ist, bedeutet das nicht automatisch, dass die Daten technisch verloren sind.
Entscheidend ist, ob die für den Datenzugriff relevanten Komponenten noch so weit erhalten oder wiederherstellbar sind, dass ein kontrollierter Zugriff möglich wird.